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Dienstag, den 21. März 2017   Von: FRANK NAUENBURG
     
Punktspiele Oberliga Marklohe gegen Hannover 96 und Bledeln
     
Es bleibt dabei: Die Oberligaauftritte der Tischtennis-Truppe des SC Marklohe bleiben nur den nervlich artgesottenen Zuschauern vorbehalten. Abermals ging es vergangenen Wochenende gegen Hannover 96 (7:9) sowie dem MTV Bledeln beim 8:8 vor heimischer Kulisse (jeweils 75 Zuschauer) über die volle Spielzeit. Und am Ende stand er auf der gedachten Anzeigetafel – der so wichtige eine Zähler, der die Hoffnungen im Abstiegskampf auf zumindest Relegationsrang acht doch erheblich erhöht.
     
Das Wochenende war gespickt von kuriosen Spielverläufen. Da wollte das Abschlussdoppel und zugleich 32. Match der Doppelveranstaltung nicht hintenan stehen. Sebastian Tinzmann/Jan Mudroncek, die erstmals überhaupt gemeinsam als Duo an die Tische gingen, waren gegen das eingespielte Spitzenpaar aus Bledeln mit Tim Fricke und Matthias Schleinitz krasser Außenseiter, auch weil Mudroncek bis dorthin schwach agierte.
Am Ende sprang jedoch ein glattes 3:0 heraus. Tinzmann puschte, Mudroncek verteilte pfiffig – der Jubel auf den Rängen tat sein Übriges. Bis dorthin wechselte die Gemütslage permanent. Gegen den Ersatzmann der Gäste, Constantin Mago, sollten mindestens zwei Siege in Einzel oder Doppel her. Am Ende setzte sich der regelmäßig in der Landesliga antretende Gästespieler jedoch dreimal überraschend durch.
Durch das Fehlen von Tuve rutschte Tinzmann in die Mitte und glänzte hier wie zu besten Zeiten. Der Sieg gegen Hannes Rupp (24:3 Siege) war schon feinster Sport und kam nach dem eher schwachen Auftritt gegen 96 umso überraschender, war aber ob des Kampfgeistes und der gefühlt zehn „Unmöglichen“ verdient.
Andre Kamischke zeigte sich am Wochenende ebenfalls von seiner besten Seite, ging mit einer 5:0 Performance gegen Rupp an den Tisch. Beim Gesamtspielstand von 6:6 und einem 10:10 im Entscheidungssatz nach 7:10 sprach das Momentum eindeutig für den Markloher. Die Netzkante blieb da sachlicher. Zweimal sprang das Zelluloid von dort knapp ins Aus.
Dieses Missgeschick korrigierte Olaf Mindermann mit feinem Händchen gegen Andre Coco. Der Chef (Dennis Lau) selbst sollte nun den achten Punkt ergattern. Doch Mago war wie bereits beschrieben an diesem Tag nicht zu knacken, so dass Tinzmann/Mudroncek korrigieren mussten…
Gegen die Landeshauptstädter lief man gleich einem 0:2 hinterher. Kamischke/Tinzmann sowie ein „saustarker“ Nico Marek gegen den irischen Nationalspieler Zak Wilson glichen schnell wieder aus. Am Ende des ersten Einzeldurchganges stand dann gar ein 5:4 für das hiesige Sextett.
Nach drei Spielabgaben brachten Kamischke und der an diesem Tag beste Markloher Dennis Lau ihre Farben noch einmal auf Punktgewinnkurs. Doch bei Tinzmann lief gegen den jungen Mikael Hartstang dieses Mal überhaupt nichts zusammen (1:3).
Im Abschlussdoppel sollten Marek und der überraschend auf Grund taktischer Erwägungen angetretene Marco Tuve die berühmten Kastanien aus dem Feuer holen. Doch bei Tuve lief überhaupt nichts zusammen, die Schmerzen im Hüft- und Schulterbereich waren dem 46jährigen deutlich anzumerken. Dennoch eine tolle Geste des Ex-Bundesliga-Akteurs sich für seine Farben im wahrsten Sinne des Wortes zu quälen – chapeau!
Bereits am kommenden Wochenende steht der nächste Doppelspieltag an. Gegen den Rangfünften MTV Jever (Sonnabend, 17 Uhr) sieht sich der SCM als Außenseiter. Am Sonntag ist man hingegen ab 13 Uhr gegen den Vorletzten aus Eschershausen zum Siegen verdammt.
     
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Letzte Aktualisierung:10.02.2014