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Dienstag, den 28. Februar 2017   Von: FRANK NAUENBURG
     
Punktspiel Oberliga Marklohe gegen Oldenburg
     
Die Auftritte des SC Marklohe in der Tischtennis-Oberliga bleiben auch weiterhin nichts für zartbesaitete Menschen: Im Abstiegskrimi bei der SG Schwarz-Weiß Oldenburg reichte es nach einem mehr als fünfstündigen (!) Match zu einem 8:8. Immerhin!? Nur!? Da die Sätze wie auch die erspielten Punkte ausgeglichen waren, ist die Punkteteilung schon in Ordnung. Aber ob des verrückten Spielverlaufes (2:1, 2:5, 8:5) wäre sicher mehr für das hiesige Sextett möglich gewesen.
     
Nach dem erhofften, mit Glück errungenen, zwei von drei Doppelzählern wollte des SCM bereits im oberen Paarkreuz die Weichen auf Sieg stellen. Immerhin hatten Nico Marek und Jan Mudroncek (wieder für Marco Tuve an Position 2 startend) im Hinspiel vier Siege ergattert. Marek war letztendlich seine grippebedingte Schwächung anzumerken und Mudroncek fand nicht in seinen Rhythmus.
Nachdem Sebastian Tinzmann nach großem Kampf mit 9:11 im finalen Satz das Nachsehen gegen den flinken Jugend-Landesmeister Heye Koepke hatte und Andre Kamischke eine 2:0-Satzführung verdattelte glaubten die 30, größtenteils per Bus angereisten, Markloher „Hooligans“ nicht mehr an eine Wende.
Da die vier Einzelschlappen je nach gewonnenem ersten Satz zu verzeichnen waren, gaben Dennis Lau und Olaf Mindermann diese in den folgenden Einzeln sehr gerne her; eine interessante taktische Variante – auch wenn sie nicht geplant war. Tatsächlich drehten beide ihr Match und die Mannschaftskameraden konnten hiernach jeweils den ersten Auftritt zum 8:5 korrigieren.
Highlight in dieser Phase war der Auftritt von Kamischke, der mit seiner gewohnt emotional grenzwertigen Art den 15jährigen Koepke aus dem Tritt bringen konnte.
Kurioserweise drehte sich im unteren Paarkreuz ebenfalls das Blatt. Somit hat jeder Einzelakteur einen Punkte für seine jeweiligen Farben einfahren können, ein ungewöhnlicher Umstand.
Das abschließende Doppel mit Kamischke/Tinzmann allein war die Anreise ins Oldenburger Land wert. Das im Saisonverlauf bisher ungeschlagene Duo (7:0 Siege) agierte konzentriert und stand nach 30 Minuten beim 2:1 und 8:4 kurz vor dem doppelten Punktgewinn für seine Farben. Koepke spielte sich jedoch in einen Rausch (9:11). Und auch im fünften Satz sollte ein 9:8 nicht reichen…
Damit ging in der Rückserie bereits der dritte Zähler im abschließenden Doppel hauchdünn weg. Ein Ärgernis, welches den Marklohern den Abstieg kosten könnte. Denn das parallele 9:7 der Westerceller Konkurrenten gegen Eschershausen war nicht zielführend.
Am 18. März kommt es ab 17 Uhr in der Lemker Sporthalle zum Duell mit Hannover 96. Auch ohne Marco Tuve, der vermutlich in dieser Serie nicht mehr auflaufen wird, wollen die Mannen um Dennis Lau nicht aufgeben. Auch wenn die 250 Zuschauer aus dem Aufstiegskracher im Dezember 2015 wohl nicht erreicht werden, erhofft man sich lautstarke Unterstützung von den Rängen.
     
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Letzte Aktualisierung:10.02.2014