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Donnerstag, den 16. Februar 2017   Von: FRANK NAUENBURG/HELGE NUSSBAUM
     
Punktspiele Oberliga Marklohe gegen Hagenburg und Westercelle
     
Nach dem Doppelspieltag in der Tischtennis-Oberliga wussten die Spieler des SC Marklohe nicht, ob sie nun froh sein sollten über den Erfolg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten oder verärgert, weil es nur zwei der anvisierten drei Punkte wurden. Der Sonnabend wird jedenfalls nicht nur Spartenleiter Frank Nauenburg eine schlaflose Nacht bereitet haben, zu knapp ging das Abschlussdoppel von Nikolai Marek und Marco Tuve bei der 7:9-Heimniederlage gegen den TSV Hagenburg verloren. Tags darauf zeigten sich Dennis Lau & Co. jedoch gut erholt und lieferten eine blitzsaubere Vorstellung beim 9:3-Sieg beim VfL Westercelle ab.
     
Mittlerweile haben die Auftritte der Tischtennis-Jungs in der heimischen Arena schon Eventcharakter. Dass sich dieser Umstand mittlerweile herum gesprochen hat belegt die rekordverdächtige Zuschauerzahl von knapp 100 Fans. Und dennoch setzte es nach vier Stunden gegen die sympathische Truppe aus Hagenburg ein unglückliches 7:9. In den Doppeln ging der Plan auf – 2:1. Aber die beiden wichtigen Matches von Marek gegen den Litauer Rimas Lesiv (2:1 Sätze und 8:5 Führung) sowie Andre Kamischke versus Andrius Preidzius gingen weg. Und nachdem auch Jan Mudroncek überraschend das Nachsehen hatte, sah es düster aus. Sebastian Tinzmann und Olaf Mindermann brachten ihr Team nach Abwehr von insgesamt sieben Matchbällen nochmals auf 4:5 heran. Marek gegen den übermächtigen Gintautas Juchna und Marco Tuve (verletzungsbedingt in den Einzeln nur zum Gratulieren am Tisch) ließen die Seeprovinzler, wie sich der TSV gerne selbst nennt, wieder davon eilen. Mudroncek zeigte am Sonnabend erneut seine zwei Gesichter. Marklohes Youngster performt regelmäßig im oberen Paarkreuz seltsamerweise erfolgreicher als an seinem angestammten Platz in der Mitte. Beim Stand von nunmehr 4:8 begingen einige Zuschauer einen großen Fehler, als sie die Spielstätte verließen.
Relativ sicher punkteten Kamischke, Tinzmann und Mindermann zum 7:8. Im Abschlussdoppel spielte sich pure Dramatik ab. Ein genialer Tuve, der sich selbst ohne jedwede Überheblichkeit bei seinem ersten Match in Markloher Farben als „ehemals besten Doppelspieler“ vorstellte, führte seine Farben an der Seite von Marek zunächst zu einer Satzführung. Im Entscheidungssatz wurde von Beginn an jeder Ballgewinn frenetisch bejubelt. Der Spielfilm: 3:0, 3:5, 5:8, 9:8, Auszeit Hagenburg, 9:10, Matchball abgewehrt. Und dann ging der erfahrene Tuve zu Recht hohes Risiko, wollte den Aufschlag kurz spielen. Leider verzettelte sich das Spielgerät an der Netzkante – Fehlaufschlag und kurz danach Spielabgabe.
Tuve wurde dann allerdings am Sonntag in Westercelle zum Helden. Der Routinier hat wegen seiner anhaltenden Hüftprobleme eigentlich Sportverbot und doch opferte er sich für sein Team auf. Diesmal ging er nicht nur im Doppel erfolgreich mit Marek an den Tisch, sondern auch in den Einzeln. Nauenburg: „Damit hatte keiner gerechnet. Man sieht ihm deutlich an, dass er Schmerzen hat.“ Souverän steuerte Tuve somit drei Punkte zu dem so wichtigen Sieg beim direkten Konkurrenten bei. Kapitän Dennis Lau, der am Vortag „nur“ zum Doppel antrat, ging in Westercelle auch im Einzel an den Tisch und überzeugte mit einem glatten Dreisatz-Sieg gegen Laurids Weber. Am Ende war es dann Mundroncek vorbehalten, für den 9:3-Schlusspunkt zu sorgen. Nauenburg: „Der Sieg war äußerst wichtig. Die Chancen auf dem Abstieg beziffere ich aber immer noch auf fifty-fifty. Wir müssen noch ein paar Punkte holen, um zumindest den Relegationsrang zu erreichen.“ Weiter geht es für die Markloher am 25. Februar bei der SG Schwarz-Weiß Oldenburg, die man mit einem Sieg auch noch mit in den Abstiegsstrudel ziehen könnte.nau

SC Marklohe – TSV Hagenburg 7:9. Marek/Tuve – Lesiv/Bleidistel 13:11, 11:5, 10:12, 11:7; Mundroncek/Lau – Juchna/Preidzius 5:11, 9:11, 4:11; Kamischke/Tinzmann – Argut/Degener 12:14, 11:4, 11:5, 9:11, 11:5; Marek – Lesiv 11:7, 6:11, 11:5, 10:12, 7:11; Tuve – Juchna 0:11, 0:11, 0:11; Mundroncek – Argut 11:3, 8:11, 7:11, 11:3, 9:11; Kamischke – Preidzius 11:7, 8:11, 14:16, 6:11; Tinzmann – Degener 11:9, 11:7, 11:8; Mindermann – Bleidistel 3:11, 11:8, 9:11, 13:11, 17:15; Marek – Juchna 8:11, 8:11, 7:11; Tuve – Lesiv 0:11, 0:11, 0:11; Mundroncek – Preidzius 9:11, 11:6, 5:11, 9:11; Kamischke – Argut 12:10, 7:11, 12:10, 11:7; Tinzmann –Bleidistil 12:10, 11:7, 11:5; Mindermann – Degener 11:8, 13:11, 3:11, 11:4; Marek/Tuve – Juchna/Preidzius 11:9, 9:11, 11:3, 8:11, 10:12.

VfL Westercelle – SC Marklohe 3:9. Brinkop/Oetken – Mundoncek/Lau 11:9, 9:11, 11:5, 8:11, 11:6; Berglund/Wetzel – Marek/Tuve 11:13, 6:11, 6:11; Bruns/Weber – Kamischke/Tinzmann 5:11, 9:11, 11:7 6:11; Brinkop – Tuve 12:10, 8:11, 8:11, 13:15; Oetken – Marek 5:11, 7:11, 4:11; Berglund – Kamischke 11:7, 9:11, 14:16, 8:11; Bruns – Mundroncek 11:9, 11:9, 8:11, 11:5; Weber – Lau 9:11, 10:12, 9:11; Wetzel – Tinzmann 3:11, 6:11, 4:11; Brinkop – Marek 11:8, 10:12, 15:13, 11:9; Oetken – Tuve 8:11, 6:11, 10:12; Berglund – Mundroncek 11:8, 7:11, 8:11, 11:6, 6:11.
     
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Letzte Aktualisierung:10.02.2014