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Samstag, den 28. Januar 2017   Von: FRANK NAUENBURG
     
Punktspiel Oberliga Marklohe gegen Neuhaus
     
Tischtennis-Oberligist SC Marklohe hat es im elften Auftritt der Saisongeschafft: Im Kellerduell gelang es gegen den SSV Neuhaus danke eines am Ende spannendem und emotionalem 9:6 endlich den so lang ersehnten doppelten Punktgewinn einzufahren.
     
Der Abstiegskampf bleibt somit offen und das Sextett um Kapitän Lau kann weiter vom Klassenerhalt träumen.
2:0, 3:2, 6:2, 8:3, 8:6 – der SCM fühlte sich schon recht früh vermeintlich in Sicherheit aber es wurde noch einmal spannend als Lau um rund 21 Uhr nach bis dorthin vierstündiger Gesamtspielzeit am Sonnabendabend zum letzten Einzel des Tages an den Tisch ging. Die trotz des Eisregens wieder zahlreich erschienen Zuschauer feuerten den 37jährigen nach dem Verlust des ersten Satzes bei zum Ende frenetisch an. Und es sollte reichen. Um Punkt 21.21 Uhr machte ausgerechnet „Mister SCM II“ den ersten Sieg in Niedersachsens nächster Spielklasse perfekt.
Feine Geschichte am Rande: Im Oktober war es „Mister SCM I“, Torsten Rode, der den achten Zähler gegen Göttingen zum Premierenpunkt erspielte.
Auf den ersten Blick waren zwei „Personen“ Grundlage des Erfolges. Das Team punktete konstant, jeder trug sein Scherflein bei. Besonders schön: Olaf Mindermann beendete seine Niederlagenserie und wurde dafür zurecht überschwänglich gefeiert. Auf der anderen Seite lieferte Spitzenmann Nico Marek ein tolles Match ab, gab im Einzel gar keinen Satz (Hinrunde gegen die selben Gegner: 0:2 Siege) ab und hielt sich zudem an der Seite von Jan Mudroncek im ersten Doppel des Tages schadlos. Der Hannoveraner steuerte somit drei Punkte bei.
Dennoch war es wohl das Duo Andre Kamischke/Sebastian Tinzmann, welches den vielleicht wichtigsten Sieg des Tages ergatterte und für eine „Brust-Raus-Mentalität“ verantwortlich war. 0:2 und 2:6 lag das Duo gegen das gegnerische Spitzendoppel Ceylan/Nehmsch zu Beginn der Auseinandersetzung im Hintertreffen ehe „Kami“ sich und seinen Partner auch bei kleinen Fehlern der Kontrahenten puschte. Das Momentum wanderte nach dem11:8 auf die aus hiesiger Sicht richtige Seite und es zeigte sich einmal mehr, dass die Psyche im Tischtennis eine wichtige Erfolgskomponente sein kann. Insbesondere Ceylan ließ sich auch von den Fans und Kamischke irritieren, traf nur noch selten.
Toll auch das 3:2 von Mudroncek in seinem zweiten Einzel gegen Niklas Beliaev. Der Youngster zeigte einmal mehr, dass im oberen Paarkreuz durchaus bestehen kann. Voraussetzung ist allerdings stets, dass seine krachende Rückhand ins Ziel gelangt und dass mit ausreichender Konstanz. Der 24jährige Neuzugang hat nun vier Wochen Zeit weiter hieran zu arbeiten…
… denn der nächste Vergleich steht erst 05. Februar an, wenn es nach Göttingen geht. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Ziel beim Rangvierten ist die Bestätigung des Hinrundenergebnisses.
     
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Letzte Aktualisierung:10.02.2014