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Montag, den 5. Dezember 2016   Von: HELGE NUSSBAUM
     
Punktspiele Oberliga Marklohe gegen Oldenburg und Eschershausen
     
Sie waren wieder nah dran am ersten zweifachen Punktgewinn, doch am Ende reichte es für die Oberliga-Tischtennisspieler des SC Marklohe am Doppelspieltag dieses Wochenendes jeweils „nur“ zu einem Zähler – die Markloher hatten sich gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf mehr erhofft. Am Sonnabend im Heimspiel gegen die SG Schwarz-Weiß Oldenburg holten Dennis Lau & Co. nach langem Kampf ebenso ein 8:8, wie tagsdrauf beim MTSV Eschershausen, wo die Markloher gar mit 4:8 zurücklagen.
     
Mehr als 70 Zuschauer fanden sich Sonnabend in der Lemker-Sporthalle ein, um die Markloher im Abstiegskampf lautstark zu unterstützen. Lau: „Am Ende ging es teilweise zu wie im Fußballstadion, da war Feuer drin.“ Marklohe startete gegen Oldenburg mit einem 1:2-Rückstand aus den Doppeln. Nikolai Marek und Andre Kamischke setzten sich souverän in drei Sätzen gegen die Oldenburger Benjamin Ohlrogge und Nico Schulz durch. Marklohes Jan Mundroncek und Olaf Mindermann zogen im Nachgang aber ebenso den Kürzeren, wie Dennis Lau und Sebastian Tinzmann.
In den nachfolgenden Einzeln ging es meist sehr knapp zu. Auf Markloher Seite überzeugte vor allem Mundroncek auf Position zwei gegen seinen alten Verein. Er gab sich beim glatten 3:0-Sieg gegen Andre Stang keine Blöße und gewann auch seine zweite Partie souverän mit 3:1 gegen Hendrik Z´dun. SCM-Spartenleiter Frank Nauenburg: „Das war sein bestes Spiel in Markloher Farben.“ Für Oldenburg war es das erst 13-jährige Toptalent Heye Koepke, das im unteren Paarkreuz Mindermann und Lau keine Chance ließ und beide Einzel gewann. Lau: „Den erwarte ich in der Rückserie im oberen Paarkreuz.“
Am Ende lief alles auf das Abschlussdoppel Marek/Kamischke hinaus, das den einen Punkt in vier Durchgängen sicherte. Ärgerlich in der Nachbetrachtung: Kamischke vergab in seinem ersten Einzel einen Matchball im vierten Satz und verlor am Ende ebenso wie Tinzmann, der in der ersten Einzelrunde im vierten Abschnitt sogar vier Siegschläge verpasste.
Am gestrigen Sonntag ging es für die Markloher schon um 12 Uhr wieder an die Tische im 120 Kilometer entfernten Eschershausen und auch hier sollte sich ein echtes Drama entwickeln. Für Mindermann stand Marco Tuve im SCM-Aufgebot, der mit andauernden Hüftproblemen eigentlich gar nicht spielen dürfte. Er gab deshalb seine Einzel kampflos ab und trat nur im Doppel an die Tische – was später noch für Irritationen sorgen sollte.
Diesmal gingen die Doppel mit 2:1 an Marklohe, bei denen in der ersten Einzelrunde jedoch nur Lau und Tinzmann im unteren Paarkreuz punkteten. Nachdem Tuve auch sein zweites Einzel abschenkte und Marek sowie Mundroncek verloren, war beim 4:8-Rückstand nur noch ein Unentschieden möglich. Kamischke, der bärenstarke Lau und Tinzmann sorgten allerdings noch für das Entscheidungsdoppel. Tinzmann spielte dabei ein wahres Marathonmatch über fünf Sätze. Tuve ging zum Abschlussdoppel wieder mit Marek an die Tische und die beiden sorgten für den dritten Zähler dieser Saison.
Eschershausen legte im Anschluss an die Partie Protest gegen die Wertung des Spiels ein. Hintergrund war, dass Tuve sich bei seinen Einzeln nicht an die Tische stellte, im Abschlussdoppel jedoch wieder antrat. Lau: „Wir hatten dieses Vorgehen vorher mit dem Oberschiedsrichter Joachim August abgesprochen und Erschershausen war damit vorher einverstanden. Uns erschließt sich dieser Protest nicht.“ Der Ausgang ist offen.
Am nächsten Samstag trifft Marklohe zum Jahresabschluss auf den Tabellenletzten SSV Neuhausen. Mit einem Sieg wäre der Sprung auf Relegationplatz acht geschafft.

SC Marklohe – SG Schwarz-Weiß Oldenburg 8:8.
Marek/Kamischke – Ohlrogge/ Schulz 12:10, 11:4, 11:8; Mundroncek/Mindermann 4:11, 4:11, 11:9, 10:12; Tinzmann/Lau – Z´dun, Koepke 7:11, 10:12, 8:11; Marek – Z´dun 11:9, 12:10, 7:11, 7:11, 11:9; Mundroncek – Stang 11:4, 11:7, 11:9; Kamischke – Schulz 13:11, 10:12, 11:9, 11:13, 7:11; Tinzmann – Ohlrogge 9:11, 11:6, 11:1, 13:15, 8:11; Mindermann – Koepke 4:11, 6:11, 2:11; Lau – Schnabel 7:11, 13:11, 11:7, 6:11, 7:11; Marek – Stang 11:6, 6:11, 11:7, 12:10; Kamischke – Ohlrogge 12:10, 11:4, 11:9; Tinzmann – Schulz 10:12, 11:5, 12:10, 7:11, 12:10; Mindermann – Schnabel 9:11, 10:12, 7:11; Lau – Koepke 11:9, 9:11, 4:11, 5:11; Marek/Kamischke – Stang/Schnabel 11:13, 11:2, 12:10, 11:9.

MTSV Eschershausen – SC Marklohe 8:8.
Wandachowicz/Kibala – Mundroncek/Lau 15:13, 11:7, 11:7; Schway/Alshut – Marke/Tuve 11:7, 5:11, 4:11, 18:16, 8:11; Heise/Spendrin – Kamischke/Tinzmann 4:11, 7:11, 6:11; Wandachowicz – Tuve 11:0, 11:0, 11:0; Kibala – Marek 6:11, 11:8, 11:9, 11:6; Schway – Kamischke 11:8, 11:6, 10:12, 12:14, 11:8; Heise –Mudroncek 9:11, 11:8, 10:12, 11:5, 11:4; Alshut – Lau 5:11, 8:11, 8:11; Spendrin – Tinzmann 11:9, 7:11, 8:11, 11:7, 5:11; Wandachowicz – Marek 11:8, 11:8, 14:12; Kibala – Tuve 11:0, 11:0, 11:0; Schway – Mudroncek 6:11, 11:8, 11:9, 11:8; Heise – Kamischke 11:5, 11:13, 10:12, 11:6, 6:11; Alshut – Tinzmann 10:12, 13:15, 25:23, 11:7, 7:11; Spendrin – Lau 10:12, 7:11, 8:11; Wandachowicz/Kabala – Marek/Tuve 9:11, 9:11, 9:11.
     
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Letzte Aktualisierung:10.02.2014